Unser Teamtag zum Thema Resilienz

Wir begannen unseren Teamtag am 01.04.21 in einer entspannten Atmosphäre. Auf uns wartete in jeder Gruppe ein gedeckter Tisch mit Blumen, Nervennahrung und einem Stressball. Was das mit Resilienz zu tun hat, erschloss sich uns im Laufe des Tages.

Da wir durch unsere Teamsitzungen bereits mit der Technik vertraut waren, konnten wir uns alle pünktlich über die Bildschirme begrüßen.

Wir starteten mit einem theoretischen Input.

Was haben Pipi Langstrumpf oder Hänsel und Gretel mit Resilienz zu tun?

Alle drei durchliefen eine Krise, gerieten in widrige Lebensumstände. Unser Ziel des Tages war es genau hinzuschauen, wie solche Krisen erfolgreich gemeistert werden können.

Gerade zur heutigen Zeit, in der jeder von uns mit verschiedenen Stressoren konfrontiert ist, lohnt es sich mit dem Thema Resilienz auseinanderzusetzen, denn jede Beschäftigung damit ist nachweislich ein Gewinn!

In den Stammgruppen beschäftigten wir uns näher mit den 7 Säulen der Resilienz: Optimismus, Akzeptanz, Lösungsorientierung, Selbstwirksamkeit, Verantwortung übernehmen, soziale Netzwerke und Zukunftsplanung. Dabei erfuhren wir mehr über den theoretischen Aspekt der einzelnen Säule, die wir mit praktischen Ideen und Tipps ergänzten. Jede Gruppe bereitete eine Präsentation für das Plenum vor.

Danach rauchte erst einmal der Kopf! Zeit für eine Mittagspause. Dank des sonnigen Wetters setzten wir uns alle vor unsere Gruppentür und genossen die wärmenden Strahlen (wie zuvor gelernt, war auch das resilienzfördernd, da sehr achtsam)

Im zweiten Teil kamen wir ins Tun. Wir lernten verschiedene praktische Methoden, die unseren wertschätzenden Blick schulten, für mehr Achtsamkeit im Alltag sorgen oder sich einfach mit uns und unseren Werten beschäftigten.

Zum Beispiel durften wir sowohl für uns, als auch für unser Gruppenteammitglied, ein Tier aussuchen, welches die jeweiligen Stärken repräsentiert. Weshalb unser Gegenüber das jeweilige Tier ausgewählt hatte, musste man sich dann selbst überlegen, selbstverständlich mit darauffolgender Auflösung. Wir stärkten damit unser Gruppengefühl, den wertschätzenden Blick und taten uns gegenseitig etwas Gutes.

In ein Wertenetz trugen wir acht unserer wichtigsten Werte ein und markierten in wie weit wir diese innerliche oder äußerlich im Moment ausleben können. Der erwartete Effekt blieb nicht aus. Wir kamen in Gespräch über unsere Werte und wie wir diese leben. Wir lernten uns nochmal anders kennen und wurden zum Teil überrascht, erkannte gleichzeitig jedoch immer Überschneidungen. Sich über die eigenen Werte bewusst zu sein, ist ein großer Teil der Resilienz. Es sorgt für eine innere Sinnhaftigkeit nach den eignen Werten zu handeln und diese ausleben zu können.

Am Ende waren wir uns alle einig, dass der Tag einiges in uns bewegt hat und sehr produktiv gewesen ist. Nach all diesen wertschätzenden und wohltuenden Momenten starteten wir entspannt und gutgelaunt in das Osterwochenende.