Am späten Vormittag des 14.05.19 machten wir uns auf den Weg nach Esslingen, denn dort sollten wir das erste Mal an dem Kinder – Kunst – Tag teilnehmen. Wir fuhren mit der Bahn bis nach Esslingen, stiegen dort aus und gingen zu Fuß weiter bis in die Altstadt. Wir liefen an vielen verschiedenen Läden vorbei und entdeckten sogar eine Eisdiele – bei der wären am liebsten stehen geblieben und hätten uns direkt ein Eis gekauft. Das war aber nicht möglich, denn wir mussten ja ins J.F. Schreiber Museum. Also gingen wir etwas widerwillig weiter.

Als wir am Museum ankamen, waren wir ziemlich beeindruckt, denn das Haus sah ganz schön alt aus und die Türen waren riesen groß, sowas sehen wir nicht alle Tage. Wir gingen in das Museum hinein und hörten bereits viele Kinderstimmen. Auf dem Boden saßen einige Kinder mit ihren Erzieherinnen- sie wollten bestimmt auch zu der Führung.

Wir fuhren mit dem Aufzug in den dritten Stock und standen dann im echten Museum, denn in dem Haus gab es viele andere Zimmer aber nur im obersten Stock war das Museum.

Als die Türen des Aufzugs sich öffneten, hörten wir ein tolles Streichorchester, welches von drei Affenstatuen gespielt wurde. Wir zogen unsere Jacken aus und schauten uns erstmal um. In dem Vorraum gab es eine lustige Fotowand, hinter die wir uns gleich stellten und einige Fotos machten. Dann erklang wieder das Orchester und kurze Zeit später, stand eine Kleingruppe Kinder und eine Erzieherin im Museum. So ging es noch zweimal und dann hörten wir ein seltsames Geräusch. Die Erwachsenen waren plötzlich ganz aufgeregt, denn der Aufzug war steckengeblieben. Schnell eilte eine Museumspädagogin zur Hilfe und befreite die Kinder und die Erzieherin aus dem Aufzug. Zum Glück war uns das nicht passiert!!

Als alle Teilnehmer der Führung dann endlich zusammen waren, konnten wir mit dem Rundgang durch das Museum beginnen. Wir erfuhren viel über die Technik des Druckens, wie die Menschen das früher gemacht haben, was für Utensilien sie gebraucht hatten und wie die riesigen Maschinen funktionierten. Leider erfuhren wir alles nur theoretisch und konnten uns dies nicht in Aktion anschauen.

Als wir nun unser Wissen zur Drucktechnik erweitert hatten, gingen wir in eine Höhle und schauten uns dort den Film „Wurzelkinder“ an. Das wirklich passend und ziemlich kuschelig in der kleinen Höhle.

Nach dem Film durften wir noch etwas basteln. Jeder durfte sich ein Tier und einen Baum aussuchen, welcher angemalt, zurecht geschnitten und zusammen geklebt werden musste. Sobald das Basteln beendet wurde, packten wir unsere Sachen zusammen und machten uns auf den Rückweg. Da wir noch Zeit hatten, bis unsere Bahn kam, hielten wir an der Eisdiele an und jeder durfte sich eine Kugel aussuchen. Das war ein toller Abschluss!