Hygienetag bei den KiKu Kids

Heute haben über 30 Kinder des Kindergartens KiKu Kids am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) aus erster Hand gelernt, wie sie sich und ihre Familien vor Infektionskrankheiten schützen können: Professor Dr. Wulf Schneider und sein Team der Krankenhaushygiene des UKR erklärten den Mädchen und Jungen anschaulich den Zusammenhang zwischen richtiger Händehygiene und der Verbreitung von Krankheiten.

Herbstzeit ist Erkältungszeit: Zwar gelten bis zu zwölf leichte Infekte pro Jahr bei Kindergartenkindern und bis zu fünf Erkältungen bei Erwachsenen als normal – dennoch kann man mit der richtigen Händehygiene den ein oder anderen unangenehmen Schnupfen erfolgreich umschiffen. Wie das geht, hat Professor Dr. Wulf Schneider, Inhaber der einzigen Professur für Krankenhaushygiene in Bayern, heute gemeinsam mit den staatlich geprüften Hygienefachkräften Martina Ischar und Josef Hartenberger anschaulich Kindern des Kindergartens KiKu Kids am Universitätsklinikum Regensburg erklärt.

Die Hygienestunde bei den vier- sechsjährigen erfolgte kindgerecht: Neben dem Rhinovirus hatten die Hygieneexperten den Norovirus, die Grippe, Halsschmerzen und Husten als kuscheliges Anschauungsmaterial im Gepäck. Alles im Stofftiermodell und ohne jegliche Ansteckungsgefahr! „So konnten wir die Erreger für die Kinder sichtbar und begreifbar machen. Das war wichtig, um zu verdeutlichen, dass Bakterien und Viren keine abstrakte Erfindung sind, sondern real existieren“, begründete Josef Hartenberger das „Einschleppen“ der Stofftier-Mikroben in den Kindergarten.

„Am wichtigsten ist das gründliche, lange Einseifen der kompletten Hand, also auch zwischen den Fingern und an den Fingerspitzen. Das sollte eine halbe Minute dauern, die Zeit lässt sich prima mit einem Händewaschlied überbrücken“, empfiehlt Professor Schneider.

Magie bei den XKids

Herbstfest